CSB-Coburg

Unser Brgermeister Kandidat Gerhard Amend

Zwischenbilanz 2010

Vergleichen Sie unser Programm, dessen Text wir kursiv wiedergeben mit den Ergebnissen unserer Initiativen, die wir eingearbeitet haben.

Wie wir arbeiten

Die unabhängige Mitte

Die Christlich-Sozialen Bürger Coburg (CSB) sind eine neue Kraft in der Coburger Kommunalpolitik. Sie sind sachorientiert, kümmern sich ausschließlich um Coburger Belange und sind nicht von überörtlichen Strukturen abhängig. Sie sind die unabhängige bürgerliche Mitte, die unbefangen und gradlinig Politik für alle Menschen in der Stadt gestalten.

Als neue Bewegung verfügen die Christlich-Sozialen Bürger über Konzepte für die Zukunft Coburgs und setzen diese in der praktischen Politik um.

Wie haben wir das umgesetzt, was zeichnet uns aus?

Wir treffen uns nicht nur bei Vorstandssitzungen oder Mitgliederversammlungen. Mit unserer Veranstaltungsreihe "Dienstag vor der Stadtratssitzung" sind wir regelmäßig vor Ort im Gespräch mit den Bürgern und den Vereinen. Dadurch gelingt es uns, bevor die Entscheidungen getroffen werden, die Meinung der Bürger zu erfahren und die Ergebnisse dieser Diskussionen in die Meinungsbildung der Fraktion einfließen zu lassen. Das macht keine andere politische Kraft in Coburg.

Die Vorstandschaft der Christlich-Sozialen Bürger Coburg

Was wir angestoßen haben

1. Coburg, die Stadt zum Leben und Wohnen

Wir möchten, dass sich die Bürger in Coburg wohl fühlen, hier gern leben und wohnen wollen.

Die Bevölkerungszahl Coburgs muss wachsen. In der Innenstadt sollen mehr Wohnungen entstehen. Die Umwandlung von bestehenden Gewerbeflächen in Wohnraum und die Verbesserung der Wohnqualität soll durch ein städtisches Förderprogramm angestoßen werden.

Damit sich Familien mit Kindern für Coburg entscheiden, legen die CSB besonderen Wert auf eine familienfreundliche Gestaltung des Lebensumfeldes.

Unter der Federführung des Baureferenten Bürgermeister Hans-Heinrich Ulmann wurde zwischen Sommer 2007 und Dezember 2008 ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für die Stadt Coburg erarbeitet und am 11.12.2008 vom Stadtrat mit breiter Mehrheit verabschiedet.

Damit wurden die Leitlinien für eine gute Weiterentwicklung Coburgs geschaffen. Für die von Bürgermeister Ulmann geleitete Bauverwaltung ist das ISEK die Richtschnur für ihr laufendes Handeln.

Für die CSB gilt es:

- den Zuzug junger Menschen zu fördern,

- für junge Familien Bauland finanzierbar zur Verfügung zu stellen,

- jungen Familien Wohnungen zu schaffen.

Durch einen Stadtratsantrag hat die CSB-Fraktion den Anstoss gegeben, das Förderprogramm "Junge Familien" aufzulegen.

Die CSB wollen, dass sich Senioren und Menschen mit Behinderung in Coburg wohl fühlen.

Sie sollen solange wie möglich selbständig in ihrer vertrauten Umgebung wohnen können und bei Bedarf Hilfe und Betreuung in der Nähe finden.

Dafür fordern die CSB:

- Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehrsraum und bei der Stadtbusnutzung,

Die Bauverwaltung unter Bürgermeister Ulmann arbeitet ihr Programm zur Schaffung barrierefreier Bushaltestellen im gesamten Stadtgebiet konsequent ab. Bisher wurden ... Haltestellen umgebaut.

Am Gräfsblock wurde auf unseren Stadtratsantrag hin ein Behindertenparkplatz geschaffen.

Eine neue barrierefreie Toilette wurde im Stadthaus eingebaut.

- seniorengerechte Stadtentwicklung,

Die Stadtplanung im Verantwortungsbereich von Bürgermeister Ulmann achtet bei allen Umgestaltungsmaßnahmen auf eine senioren- und behindertengerechte Gestaltung (Marktplatz, Theaterplatz, Bahnhofsplatz, ZOB, Planungen Ketschenvorstadt).

- geeignete Wohnformen.

Um Coburg für Neubürger attraktiv zu machen, setzen sich die CSB dafür ein:

- ausreichenden und finanzierbaren Wohnraum für alle Generationen bereit zu stellen,

- Baulücken und Entwicklungspotentiale im bebauten Innenbereich zu nutzen,

Die Sanierung der Ketschenvorstadt ist die größte innerstädtische Sanierungsmaßnahme (60.000 m²) und wird Baulücken schließen und große Entwicklungspotentiale eröffnen. Die Umsetzung liegt in der Verantwortung des Baureferenten Hans-Heinrich Ulmann.

- Wohnformen für Studenten in der Innenstadt zu verwirklichen.

Dieses Ziel hat Aufnahme in das ISEK gefunden. Durch einen Stadtratsantrag der CSB-Fraktion wird diesem Anliegen Nachdruck verliehen.

Die CSB treten dafür ein, die hohe Qualität unseres Bussystems zu erhalten und zu verbessern. Zur Stärkung der Innenstadt muss der öffentliche Nahverkehr den Ladenöffnungszeiten angepasst werden.

Durch eine verkehrsabhängige Ampelschaltung ist zukünftig der Verkehr zeit- und energiesparend und damit auch umweltfreundlich zu führen.

Coburg muss sicher und sauber sein.

Neue Wege in der Gewaltprävention zeigt Stadtrat Gerhard Amend in einem Antrag zur Verbesserung der Betreuung im Rahmen der Resozialisierung gewaltbereiter Intensivtäter vor.

2. Coburg, die Stadt zum Arbeiten und Einkaufen

Coburgs Wirtschaft zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Branchen- und Betriebsvielfalt aus. Die Anzahl der  sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse im Stadtgebiet ist seit Jahren mit fast 28.000 stabil auf hohem Niveau. Hinzu kommt ein breites Angebot an Einzelhandelseinrichtungen, eine wunderschöne Altstadt und eine hohe Kaufkraft der Bürgerschaft. Besorgt sind die CSB jedoch über die immer noch zu hohe Arbeitslosigkeit in der Stadt.

Die CSB setzen sich deshalb für eine enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Stadt ein, um den Wirtschaftsstandort Coburg zu stärken. Hierfür ist ein spezielles Coburger Wirtschaftsprofil zu erarbeiten und umzusetzen.

So stellen sich die CSB das Coburger Wirtschaftsprofil vor:

- die Stadt stellt ihr Know How über ihre Wirtschaftsförderungsgesellschaft bei Existenzgründungen zur Verfügung

- sie fördert unbürokratisch Betriebe und Unternehmen, die sich erweitern oder neu ansiedeln wollen

- sie setzt sich in Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen und Unternehmen für Ausbildungsperspektiven junger Menschen ein

- sie sucht mit der Wirtschaft nach neuen Wegen, wie Menschen ohne Arbeit wieder Zukunftschancen erhalten können

Die CSB setzen sich dafür ein, auf der Lauterer Höhe Flächen für Handwerk, Dienstleistung und produzierendes Gewerbe zu niedrigeren Grundstückspreisen zu verkaufen.

Coburg Stadt und Land brauchen für ihre Wirtschaft einen zukunftsfähigen Verkehrslandeplatz.

Die CSB stehen für die Stärkung der Innenstadt.

Mit einem Antrag zur Beleuchtung des Spitaltores unterstützt die CSB-Stadtratsfraktion die Bemühungen des Einzelhandels im Steinweg um ein attraktives Einkaufsumfeld in der ganzen Innenstadt.

Die Innenstadt ist ein attraktives Zentrum für die Bevölkerung und für Gäste. Der Einzelhandel sowie die Gastronomie sollten daher ein qualifiziertes Angebot gewährleisten und durch eine Erweiterung des Übernachtungsangebotes mehr Besucher für unser Coburg begeistern.

Wir stellen uns vor, das Postgelände mit Umgriff für Handelseinrichtungen mit Magnetwirkung zu entwickeln. Dabei ist streng darauf zu achten, dass fehlende Sortimente angesiedelt werden und es nicht zu einer Verdrängung bestehender Handelseinrichtungen kommt.

Diese Vorstellung der CSB ist von den fachlichen Untersuchungen im Rahmen der Erarbeitung des ISEK bestätigt worden.

Der Steinweg muss an der Entwicklung der Innenstadt teilhaben. Ein Konzept ist zu erarbeiten.

Dies wurde von der CSB-Fraktion beantragt.

Die CSB setzen sich für gute Einkaufsmöglichkeiten in allen Teilen des Stadtgebietes ein, da sie für die Lebensqualität der Bürger von entscheidender Bedeutung ist und die Stadt der kurzen Wege fördert. Wo immer möglich, muss die Nahversorgung gestärkt werden.

Entsprechende Ziele finden sich im ISEK wieder. Die Planungen der Ketschenvorstadt schließen die Nahversorgung ebenfalls ein.

Die Stadt muss Grundstücke erwerben, um sie günstig zum Betrieb von Ladengeschäften anbieten zu können.

3. Coburg für Familien, Bildung, Kultur und Sport

In Coburg gibt es für jedes Kind ab drei Jahren einen Kindergartenplatz. Täglich besuchen über 12.000 Schüler in der Stadt eine Schule.

Soziale Herkunft und Migrationshintergrund dürfen für Kinder und Jugendliche nicht zu Bildungsnachteilen führen. Dies erfordert spezielle Angebote und Projekte im Erziehungs- und Bildungsbereich.

Die CSB stehen für Bildungsförderung. Die staatliche Bildungspolitik benachteiligt Kinder aus sozial schwachen oder kinderreichen Familien. Um dies auszugleichen, soll die Stadt Coburg die bereits bestehenden Einrichtungen weiter finanziell unterstützen und zusätzliche Möglichkeiten für Hausaufgabenbetreuung, musische Bildung und Freizeitgestaltung schaffen.

Die Stadtratsfraktion hat eine Gesamtkonzeption für Jugendsozialarbeit an Schulen beantragt. Für Kinder aus sozial schwachen Familien wurde eine Kostenübernahme für das Mittagessen im Rahmen der Ganztagsbetreuung beantragt.

Das Betreuungsangebot für Kleinkinder, sowie die Ganztagsbetreuung an Schulen und außerschulischen Einrichtungen wird ausgeweitet.

Die CSB stehen für den Erhalt des vielfältigen schulischen Angebots in Coburg. Die Fachhochschulen sind zu stärken und müssen besser in die Stadt integriert werden.

Die CSB-Stadtratsfraktion fordert mit einem Antrag eine bessere Unterstützung der Hochschule und der Studierenden, insbesondere bei Wohnraum und Parkplätzen.

In der Stadt muss Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit zu sinnvoller und ihren Interessen entsprechender Freizeitbeschäftigung gegeben werden.

Wir wollen ein soziales Netz, das langfristig das Zusammenleben von Familien, Kindern und Senioren fördert. Deshalb schlagen wir ein Mittelfristiges Finanzprogramm für den Sozialbereich vor.

Die Seniorenarbeit sozialer und kirchlicher Träger soll finanziell gefördert werden.

Coburg ist Kulturstadt!

Das Landestheater muss als 3-Sparten-Haus (Musiktheater, Schauspiel, Ballett) erhalten bleiben

Staatliche und städtische Kultureinrichtungen sind besser zu vernetzen. Sie sollen sich als Kulturträger Coburgs gemeinsam präsentieren.

Der kulturelle Wert Coburgs muss für Touristen deutlicher herausgestellt werden.

Die CSB verlangen ein Kulturmanagement, das die kulturellen Aktivitäten koordiniert, Impulse für die Kulturarbeit gibt und die Wahrnehmung der Kultur in Coburg verstärkt.

Die Arbeit der Vereine, die einen wesentlichen Beitrag zum kulturellen Leben Coburgs leisten, ist finanziell stärker zu fördern.

Mit rund 16.000 Mitgliedern in den Vereinen hat der Breitensport eine große Bedeutung für die Stadt Coburg.

Die CSB-Stadtratsfraktion hat den Anstoß für eine Vereinssporthalle auf der Lauterer Höhe gegeben. Diese ist im Bau und wird nach ihrer Fertigstellung den Sportvereinen neue Möglichkeiten eröffnen.

Die CSB setzen sich für einen Sport-Leitplan ein, um den zukünftigen Bedarf an Sporteinrichtungen festzulegen.

Das städtische Hochbauamt hat auf Veranlassung von Bürgermeister Ulmann den zukünftigen Bedarf an Sportstätten für Schul- und Vereinssport ermittelt. Die Ergebnisse sind Grundlage der weiteren Plaungen in der Bauverwaltung.

Eine Konzentration von Sportflächen allein entlang der Wiesenstraße und Rosenauer Straße reicht nicht aus. Wir setzen uns für eine zweite 400-m-Laufbahn und weitere Kunstrasenplätze an anderer Stelle in der Stadt ein.

Die zweite 400-m-Laufbahn wurde von der CSB-Fraktion zum Mittelfristigen Investitionsplan beantragt und in diesen aufgenommen.

4. Coburg, eine aufstrebende Stadt

Die CSB stehen für eine gezielte Stadtentwicklung. Dem dient das Stadtentwicklungskonzept mit dem Ziel, die Innenstadt, die Lauterer Höhe und die Stadtteile ausgewogen zu entwickeln.Wir stehen für eine Aufwertung der südlichen Innenstadt durch ein Kongreßzentrum mit Hotel und Halle, ausreichend Parkplätzen, einem Festplatz in der Stadt und einer Entwicklung des Güterbahnhofsgeländes.

Für die südliche Innenstadt wurden von der CSB-Stadtratsfraktion bereits mehrere Anträge gestellt. Gerhard Amend setzte sich für zusätzliche Kurzzeitparkplätze ein. Die Höchstparkdauer soll verkürzt werden, um die Belegungsfrequenz zu erhöhen. Um Besuchern tagsüber Parkraum anbieten zu können, wurde auf CSB-Antrag hin ein Teil des Angers bewirtschaftet.

Der Rosengarten als innerstädtischer Park muss erhalten bleiben. Das Stadtmarketing ist zu bündeln. Die Aktivitäten für Handel, Kultur, Tourismus und Kongresse werden in einer Stadtmarketinggesellschaft zusammengefasst.

Die Neuordnung des Stadtmarketings ab 1. Januar 2009 geht auf einen Antrag von Stadtrat Gerhard Amend zurück. Die Umsetzung durch die Verwaltung wurde konsequent durch die CSB-Fraktion hinterfragt.

Durch das Sanierungsgebiet Ketschenvorstadt wird ein wichtiger Stadtbereich wieder belebt. Neue Formen des Wohnens, des Handelns und des Erlebens werden dort möglich sein.Die CSB setzen sich für die Stadtteilentwicklung ein. In den kommenden Jahren werden folgende Schwerpunkte gesetzt:

- So soll in Beiersdorf ein neues Stadtteilzentrum entstehen mit Kindergarten und anderen Einrichtungen.

Die Stadtplanung hat nach Verabschiedung des Bebauungsplanes die Umsetzung konsequent vorangetrieben. Unter Federführung des Baureferenten Hans-Heinrich Ulmann ist das Wettbewerbsverfahren mittlerweile abgeschlossen worden.

- In Scheuerfeld wird mit der Neugestaltung des Kirchenumfeldes eine neue Mitte entstehen.

Der neu geschaffene Elsa-Jucht-Platz erfreut sich inzwischen großer Beliebtheit der Scheuerfelder. Der verantwortliche Bürgermeister Ulmann hat persönlich die Umgestaltung aktiv begleitet.

Bürgermeister Hans-Heinrich Ulmann und Fraktionskollegen bei der Besprechung mit den Vereinen in Scheuerfeld vor Ort.

- Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ soll die Wohn- und Lebensqualität in Wüstenahorn verbessert werden. Die Sanierung der Wohnungen soll umweltgerecht erfolgen.

- Verkehrsentlastung des Stadtteiles Neuses durch Bau der Staatsstraße 2205 (neu)

Durch die Förderung von Sport, Bildung und Kultur bleibt die Eigenart eines jeden Stadtteiles erhalten.

Für die Brachflächen Brockardtgelände, Lokschuppen, BGS-Gelände und Güterbahnhof sind neue Nutzungen zu finden.

Die einzigartige Grünstruktur der Stadt mit ihren Parks und Anlagen ist zu schützen und zu vernetzen. Insbesondere die Itz mit ihrem durchgängigen Grünzug durch die Innenstadt ist durch zusätzliche Geh- und Radwege erlebbar zu machen.

Die CSB stehen für die Schaffung eines attraktiven Freizeitparks Goldbergsee zur Naherholung mit Geh- und Radwegen, Wassernutzung, Wohnmobilstellplatz, Strandlandschaft und Gastronomie. Der Goldbergsee und der Callenberger Forst sind ideale Standorte für Freizeit und Erholung.

Die Ideen der CSB wurden von Bürgermeister Ulmann verwaltungsintern im Rahmen der Vorarbeiten zum Bebauungsplan Goldbergsee eingebracht. Sie wurden Bestandteil des inzwischen rechtsverbindlichen Bebauungsplanes.

Natur und Umwelt sind uns wichtig.

Bei Bürgermeister Ulmann wurde die Stabsstelle Umweltschutz eingerichtet, die alle Umweltbelange in der Stadtverwaltung bündelt.

Die im Flächennutzungsplan vorgesehenen wertvollen Landschaftsteile, sollen unter Schutz gestellt werden.

Städtische Flächen sind stärker für Naturschutzzwecke heranzuziehen. Kooperationsmöglichkeiten der Stadt mit Naturschutzverbänden sind zu suchen und zu nutzen. Umweltgesichtspunkten muss stärker Raum gegeben werden.

Ein städtisches Klimaschutzkonzept wird in Zusammenarbeit des Referates Bauen und Umwelt unter Bürgermeister Ulmann mit den Umweltverbänden erarbeitet.



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