CSB-Coburg

Unser Brgermeister Kandidat Gerhard Amend

Unser Wahlprogramm 2014

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Programm

 

Christlich-Soziale Bürger Coburg (CSB) 

 

Die unabhängige Mitte

Die Christlich-Sozialen Bürger Coburg (CSB) sind eine neue Kraft in der Coburger Kommunalpolitik. Sie sind sachorientiert, kümmern sich ausschließlich um Coburger Belange und sind nicht von überörtlichen Strukturen abhängig. Sie sind die unabhängige bürgerliche Mitte, die unbefangen und gradlinig Politik für alle Menschen in der Stadt gestalten.

Als neue Bewegung verfügen die Christlich-Sozialen Bürger über Konzepte für die Zukunft Coburgs und setzen diese in der praktischen Politik um.

1. Coburg, die Stadt zum Leben und Wohnen

Wir möchten, dass sich die Bürger in Coburg wohl fühlen, hier gern leben und wohnen wollen.

Die Bevölkerungszahl Coburgs muss wachsen. In der Innenstadt sollen mehr Wohnungen entstehen. Die Umwandlung von bestehenden Gewerbeflächen in Wohnraum und die Verbesserung der Wohnqualität soll durch ein städtisches Förderprogramm angestoßen werden.

Damit sich Familien mit Kindern für Coburg entscheiden, legen die CSB besonderen Wert auf eine familienfreundliche Gestaltung des Lebensumfeldes.

Für die CSB gilt es:

den Zuzug junger Menschen zu fördern,

für junge Familien Bauland finanzierbar zur Verfügung zu stellen,

jungen Familien Wohnungen zu schaffen.

Die CSB wollen, dass sich Senioren und Menschen mit Behinderung in Coburg wohl fühlen. Sie sollen solange wie möglich selbständig in ihrer vertrauten Umgebung wohnen können und bei Bedarf Hilfe und Betreuung in der Nähe finden.

Dafür fordern die CSB:

Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehrsraum und bei der Stadtbusnutzung,

seniorengerechte Stadtentwicklung,

geeignete Wohnformen.

Um Coburg für Neubürger attraktiv zu machen, setzen sich die CSB dafür ein:

ausreichenden und finanzierbaren Wohnraum für alle Generationen bereit zu stellen,

Baulücken und Entwicklungspotentiale im bebauten Innenbereich zu nutzen,

Wohnformen für Studenten in der Innenstadt zu verwirklichen.

Die CSB treten dafür ein, die hohe Qualität unseres Bussystems zu erhalten und zu verbessern. Zur Stärkung der Innenstadt muss der öffentliche Nahverkehr den Ladenöffnungszeiten angepasst werden.

Durch eine verkehrsabhängige Ampelschaltung ist zukünftig der Verkehr zeit- und energiesparend und damit auch umweltfreundlich zu führen.

Coburg muss sicher und sauber sein.

2. Coburg, die Stadt zum Arbeiten und Einkaufen

Coburgs Wirtschaft zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Branchen- und Betriebsvielfalt aus. Die Anzahl der  sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse im Stadtgebiet ist seit Jahren mit fast 28.000 stabil auf hohem Niveau. Hinzu kommt ein breites Angebot an Einzelhandelseinrichtungen, eine wunderschöne Altstadt und eine hohe Kaufkraft der Bürgerschaft. Besorgt sind die CSB jedoch über die immer noch zu hohe Arbeitslosigkeit in der Stadt.

Die CSB setzen sich deshalb für eine enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Stadt ein, um den Wirtschaftsstandort Coburg zu stärken. Hierfür ist ein spezielles Coburger Wirtschaftsprofil zu erarbeiten und umzusetzen.

So stellen sich die CSB das Coburger Wirtschaftsprofil vor: 

die Stadt stellt ihr Know How über ihre Wirtschaftsförderungsgesellschaft bei Existenzgründungen zur Verfügung

sie fördert unbürokratisch Betriebe und Unternehmen, die sich erweitern oder neu ansiedeln wollen

sie setzt sich in Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen und Unternehmen für Ausbildungsperspektiven junger Menschen ein

sie sucht mit der Wirtschaft nach neuen Wegen, wie Menschen ohne Arbeit wieder Zukunftschancen erhalten können

Die CSB setzen sich dafür ein, auf der Lauterer Höhe Flächen für Handwerk, Dienstleistung und produzierendes Gewerbe zu niedrigeren Grundstückspreisen zu verkaufen.

Coburg Stadt und Land brauchen für ihre Wirtschaft einen zukunftsfähigen Verkehrslandeplatz.

Die CSB stehen für die Stärkung der Innenstadt.

Die Innenstadt ist ein attraktives Zentrum für die Bevölkerung und für Gäste. Der Einzelhandel sowie die Gastronomie sollten daher ein qualifiziertes Angebot gewährleisten und durch eine Erweiterung des Übernachtungsangebotes mehr Besucher für unser Coburg begeistern.

Wir stellen uns vor, das Postgelände mit Umgriff für Handelseinrichtungen mit Magnetwirkung zu entwickeln. Dabei ist streng darauf zu achten, dass fehlende Sortimente angesiedelt werden und es nicht zu einer Verdrängung bestehender Handelseinrichtungen kommt.

Der Steinweg muss an der Entwicklung der Innenstadt teilhaben. Ein Konzept ist zu erarbeiten.

Die CSB setzen sich für gute Einkaufsmöglichkeiten in allen Teilen des Stadtgebietes ein, da sie für die Lebensqualität der Bürger von entscheidender Bedeutung ist und die Stadt der kurzen Wege fördert. Wo immer möglich, muss die Nahversorgung gestärkt werden.

Die Stadt muss Grundstücke erwerben, um sie günstig zum Betrieb von Ladengeschäften anbieten zu können.

3. Coburg für Familien, Bildung, Kultur und Sport

In Coburg gibt es für jedes Kind ab drei Jahren einen Kindergartenplatz. Täglich besuchen über 12.000 Schüler in der Stadt eine Schule.

Soziale Herkunft und Migrationshintergrund dürfen für Kinder und Jugendliche nicht zu Bildungsnachteilen führen. Dies erfordert spezielle Angebote und Projekte im Erziehungs- und Bildungsbereich.

Die CSB stehen für Bildungsförderung. Die staatliche Bildungspolitik benachteiligt Kinder aus sozial schwachen oder kinderreichen Familien. Um dies auszugleichen, soll die Stadt Coburg die bereits bestehenden Einrichtungen weiter finanziell unterstützen und zusätzliche Möglichkeiten für Hausaufgabenbetreuung, musische Bildung und Freizeitgestaltung schaffen.

Das Betreuungsangebot für Kleinkinder, sowie die Ganztagsbetreuung an Schulen und außerschulischen Einrichtungen wird ausgeweitet.

Die CSB stehen für den Erhalt des vielfältigen schulischen Angebots in Coburg. Die Fachhochschulen sind zu stärken und müssen besser in die Stadt integriert werden.

In der Stadt muss Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit zu sinnvoller und ihren Interessen entsprechender Freizeitbeschäftigung gegeben werden.

Wir wollen ein soziales Netz, das langfristig das Zusammenleben von Familien, Kindern und Senioren fördert. Deshalb schlagen wir ein Mittelfristiges Finanzprogramm für den Sozialbereich vor.

Die Seniorenarbeit sozialer und kirchlicher Träger soll finanziell gefördert werden.

Coburg ist Kulturstadt!

Das Landestheater muss als 3-Sparten-Haus (Musiktheater, Schauspiel, Ballett) erhalten bleiben

Staatliche und städtische Kultureinrichtungen sind besser zu vernetzen. Sie sollen sich als Kulturträger Coburgs gemeinsam präsentieren.

Der kulturelle Wert Coburgs muss für Touristen deutlicher herausgestellt werden.

Die CSB verlangen ein Kulturmanagement, das die kulturellen Aktivitäten koordiniert, Impulse für die Kulturarbeit gibt und die Wahrnehmung der Kultur in Coburg verstärkt.

Die Arbeit der Vereine, die einen wesentlichen Beitrag zum kulturellen Leben Coburgs leisten, ist finanziell stärker zu fördern.

Mit rund 16.000 Mitgliedern in den Vereinen hat der Breitensport eine große Bedeutung für die Stadt Coburg.

Die CSB setzen sich für einen Sport-Leitplan ein, um den zukünftigen Bedarf an Sporteinrichtungen festzulegen.

Eine Konzentration von Sportflächen allein entlang der Wiesenstraße und Rosenauer Straße reicht nicht aus. Wir setzen uns für eine zweite 400-m-Laufbahn und weitere Kunstrasenplätze an anderer Stelle in der Stadt ein.

4. Coburg, eine aufstrebende Stadt

Die CSB stehen für eine gezielte Stadtentwicklung. Dem dient das Stadtentwicklungskonzept mit dem Ziel, die Innenstadt, die Lauterer Höhe und die Stadtteile ausgewogen zu entwickeln.

Wir stehen für eine Aufwertung der südlichen Innenstadt durch ein Kongreßzentrum mit Hotel und Halle, ausreichend Parkplätzen, einem Festplatz in der Stadt und einer Entwicklung des Güterbahnhofsgeländes. Der Rosengarten als innerstädtischer Park muss erhalten bleiben.

Das Stadtmarketing ist zu bündeln. Die Aktivitäten für Handel, Kultur, Tourismus und Kongresse werden in einer Stadtmarketinggesellschaft zusammengefasst.

Durch das Sanierungsgebiet Ketschenvorstadt wird ein wichtiger Stadtbereich wieder belebt. Neue Formen des Wohnens, des Handelns und des Erlebens werden dort möglich sein.

Die CSB setzen sich für die Stadtteilentwicklung ein. In den kommenden Jahren werden folgende Schwerpunkte gesetzt:

So soll in Beiersdorf ein neues Stadtteilzentrum entstehen mit Kindergarten und anderen Einrichtungen.

In Scheuerfeld wird mit der Neugestaltung des Kirchenumfeldes eine neue Mitte entstehen.

Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ soll die Wohn- und Lebensqualität in Wüstenahorn verbessert werden. Die Sanierung der Wohnungen soll umweltgerecht erfolgen.

Verkehrsentlastung des Stadtteiles Neuses durch Bau der Staatsstraße 2205 (neu)

Durch die Förderung von Sport, Bildung und Kultur bleibt die Eigenart eines jeden Stadtteiles erhalten.

Für die Brachflächen Brockardtgelände, Lokschuppen, BGS-Gelände und Güterbahnhof sind neue Nutzungen zu finden.

Die einzigartige Grünstruktur der Stadt mit ihren Parks und Anlagen ist zu schützen und zu vernetzen. Insbesondere die Itz mit ihrem durchgängigen Grünzug durch die Innenstadt ist durch zusätzliche Geh- und Radwege erlebbar zu machen.

Die CSB stehen für die Schaffung eines attraktiven Freizeitparks Goldbergsee zur Naherholung mit Geh- und Radwegen, Wassernutzung, Wohnmobilstellplatz, Strandlandschaft und Gastronomie. Der Goldbergsee und der Callenberger Forst sind ideale Standorte für Freizeit und Erholung.

Natur und Umwelt sind uns wichtig.

Die im Flächennutzungsplan vorgesehenen wertvollen Landschaftsteile, sollen unter Schutz gestellt werden.

Städtische Flächen sind stärker für Naturschutzzwecke heranzuziehen. Kooperationsmöglichkeiten der Stadt mit Naturschutzverbänden sind zu suchen und zu nutzen. Umweltgesichtspunkten muss stärker Raum gegeben werden.

Einstimmig beschlossen durch die Mitgliederversammlung am 11.09.2007.
 

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